Wie kann die Pflege für Senioren mit Diabetes gewährleistet werden?

altes ehepaar auf einer BankIn Deutschland aber auch weltweit gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Für die kommenden 15 Jahre werden zum Teil über drei Millionen Pflegefälle prognostiziert. Dies stellt die Gesellschaft nicht nur vor finanzielle Herausforderungen, sondern auch vor massive Betreuungs-probleme. Denn parallel zum Zuwachs der Pflegebedürftigen wächst auch der ohnehin schon eklatante Pflegefachkräftemangel. Vor allem bei chronischen Krankheiten wie Diabetes ent-puppt sich dies als ein nicht zu unterschätzendes Problem. Schließlich hat heute jeder dritte Pflegeheimbewohner Diabetes. Für diejenigen pflegebedürftigen Patienten mit Diabetes, die dagegen noch gerne zu Hause wohnen bleiben möchten, gibt es mittlerweile spezialisierte ambulante Pflegedienste. Da einige Bedürftige aber eine bessere Aufsicht benötigen, kann dies auf lange Sicht allerdings auch nicht die Lösung sein. Was also tun?

Pflegebedürftige Diabetespatienten im Pflegeheimen versorgen

‚Normale‘ Pflegebedürfte, die gerne trotzdem zu Hause wohnen bleiben und den Umzug ins Pflegeheim so lange es geht hinauszögern möchten, haben in der Regel mehrere Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen. So können sie sich bei entsprechender Bereitschaft entweder von Angehörigen pflegen lassen oder aber einen ambulanten Pflegedienst engagieren. Auch besteht die Option eine 24-Stunden Pflegekraft einzustellen, die mit im Haus bzw. in der Wohnung des oder der Betroffenen wohnt und ihn oder sie adäquat versorgt. Letzteres kann auch bequem über etwaige Vermittlungsagenturen wie beispielsweise www.curando-pflege.de arrangiert werden. Solange keine spezielle medizinische Behandlung notwendig ist, können Hilfsbedürftige somit weiterhin in den gewohnten vier Wänden wohnen und ein hohes Maß an Lebensqualität behalten.
Dagegen benötigen Diabetespatienten, die im Alter hilfsbedürftig werden, eine spezielle Be-treuung. Sie brauchen nicht nur jemanden, der die Körperpflege und das Essen bestellt, sondern auch jemanden, der den Insulinspiegel misst, Insulin spritzt und mögliche Verschlechterungen des Gesundheitszustandes rechtzeitig erkennt. Zwar haben sich bereits etliche ambulante Pflegedienste darauf spezialisiert; allerdings gibt es immer noch zu wenige Fachkräfte, um den Pflegebedarf abdecken zu können. Aus diesem Grunde entscheiden sich auch zunehmend mehr Bedürftige frühzeitig in ein Pflegeheim zu gehen. Denn auch hier gibt es Möglichkeiten, weitgehend autonom zu leben. Viele bekommen ihr eigenes Appartement und können dabei dennoch auf eine schnelle Hilfe und gute unmittelbare Versorgung vertrauen. Diabetespatienten können sich hierbei ganz bewusst für eine Einrichtung entscheiden, die sich auf Diabetes spezialisiert hat. Diabetespflegekräfte können die Lebensqualität der Betroffenen enorm verbessern, da sie im Gegensatz zu normalen Pflegern adäquate Hilfeleistungen anbieten können. Dabei kooperieren diese zum einen gezielt und regelmäßig mit den Ärztensowie sorgen zum anderen auch für eine angemessene ernährungstechnische Verpflegung der Patienten.
Wer sich zu diesem Thema näher informieren möchte, kann dabei gerne die kostenlose Bera-tung durch die jeweilige Pflegekasse in Anspruch nehmen.